FRÜCHTE DES WALDES

Der Herbst zaubert nicht nur die schönsten Farben ins Land, sondern auch die besten Früchte

Vor allem die „Schwammerlsaison“ ist bei Freizeitnutzern sehr beliebt. Pilze zu sammeln ist aber nicht nur aufgrund der vielseitigen Gerichte mit Pilzen, sondern auch aufgrund des Erlebnisses an sich sehr beliebt: Kinder lieben es im Wald herum zu tollen und die Erwachsenen genießen die schöne Zeit im Freien.

Was leider viele dabei vergessen: Die „Früchte des Waldes“, wie Pilze, Beeren und sonstiges Waldobst (z.B. Edelkastanien) stehen grundsätzlich gemäß österreichischem Forstgesetz im Eigentum des Waldbesitzers. In den Wäldern von Esterhazy ist es bis auf Widerruf gestattet aufgrund der forstgesetzlichen Bestimmungen Pilze für den Eigenverzehr in der Menge von 2 kg pro Tag zu sammeln. Es ist jedoch stets darauf zu achten, das Leben und die Arbeiten im Wald gemäß den Verhaltensregeln nicht zu stören. Für ein umsichtiges Miteinander sollen Waldfrüchte daher ausschließlich in der Zeit zwischen 8 und 16 Uhr gesammelt werden. Die verschiedenen Waldfrüchte bevorzugen unterschiedliche Lebensräume: in einem Nadelwald findet man beispielsweise eine andere Pilzvegetation als in einem Laubwald vor. Auch die Kultivierung des Bodens spielt hier eine Rolle. Vor allem Birken, Tannen und Buchen sind ein beliebter Standort für Pilze, während Eschen, Erlen und Linden weniger beliebt sind. Nicht nur Pilze sonder auch Waldfrüchte wie Buchecker, Eicheln, verschiedenste Beeren, Nüsse und Samen sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Tiere im Wald.